Brennnesseln – eigentlich auch im Winter

Nicole Rothhaar • 2. Dezember 2025

Brennnesseln – kleine Kraftpakete aus dem Wald

Brennnesseln sind wahre Alleskönner 🌿


Auf den ersten Blick unscheinbar und stachelig, aber in Wirklichkeit voller Energie. Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Eiweiß, stärken das Immunsystem und können als Tee, Suppe oder Pesto wunderbar verarbeitet werden. Die jungen Triebe im Frühjahr sind besonders zart und lecker, aber selbst jetzt im Winter kann man noch kleine Pflänzchen finden, wenn man genau hinschaut.

Im Wald gibt es viele Kräuter, die essbar sind – man muss nur wissen, welche. Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere und eben die Brennnessel gehören zu den Pflanzen, die man bedenkenlos sammeln kann, wenn man sie kennt. Alles andere gilt: lieber stehen lassen und beobachten. Wer Kräuter sammelt, lernt automatisch, die Natur zu lesen und zu respektieren.


Die Verarbeitung ist einfach, aber wirkungsvoll. Brennnesseln werden oft gedünstet oder getrocknet, um Tee zuzubereiten, oder als frische Zutat in Suppen, Aufläufen oder Smoothies verwendet. Sie bringen ein leicht nussiges Aroma und jede Menge Nährstoffe mit – ein Geschenk aus dem Wald.


Und wer jetzt denkt, Brennnesseln seien nur etwas für den Sommer: ja, auch im Winter können sie noch pieksen 😅. Ein kleiner Reminder, dass die Natur selbst in der kalten Jahreszeit lebendig bleibt.


Brennnesseln für Pferde und Esel – ja oder nein?

Brennnesseln sind nicht nur für uns Menschen interessant, sondern auch für die Tiere auf der Weide. Esel und Pferde sind grundsätzlich neugierig und probieren viele Pflanzen aus – dazu gehören auch junge Brennnesseltriebe.


Die Wirkung auf die Tiere ist eher sanft und unterstützend. Brennnesseln liefern Vitamine, Mineralstoffe und Eisen, was besonders im Frühjahr oder nach längeren Wintermonaten nützlich sein kann. Sie fördern die Blutbildung, unterstützen Stoffwechsel und Verdauung und können sogar das Fell glänzen lassen.


Allerdings: nicht alle Tiere mögen den Pieks. Die stachligen Blätter werden von Pferden eher vorsichtig abgegrast, Esel sind oft mutiger, testen die Blätter und fressen kleinere Mengen. Die Dosierung passiert hier ganz von selbst – die Tiere fressen nur, was sie vertragen.

Für die Eselhexe heißt das: Brennnesseln dürfen auf der Weide stehenbleiben und werden als natürliches Kraftfutter akzeptiert. Es ist ein schönes Beispiel, wie gut sich Kräuterwissen und Tierhaltung verbinden lassen – und wie die Tiere selbst entscheiden, was ihnen guttut. 🫏🐴🌿


Weißes Ei in einem Strohnest neben einem Maßband
von Nicole Rothhaar • 1. Februar 2026
Wenn Hühner richtig zufrieden sind: Beobachtungen aus dem Hühnerstall der Eselhexe.
Hühner im Auslauf vor dem Hühnerstall
von Nicole Rothhaar • 2. Dezember 2025
Freiheit!!! Ein Beitrag aus dem Alltag der Eselhexe und ihrer Tiere auf der Schweizer Mühle.
Esel in einem Unterstand auf Stroh
von Duda Owner IONOS • 2. Dezember 2025
Wenn das Pferd mal nicht zu Hause ist: Warum die drei Damen vom Grill nach dem Rechten sehen. Eine Geschichte vom Zusammenleben auf dem Hof.
Drei frische Hühnereier in verschiedenen Farben in einem Strohnest
von Duda Owner IONOS • 2. Dezember 2025
Die Hühner haben endlich wieder Lust auf ihren Job: Neuigkeiten aus dem Hühnerstall der Eselhexe.
Wasser aus dem Bach
von Nicole Rothhaar • 2. Dezember 2025
Wie viele Eimer Wasser zum Hofalltag gehören: ein Einblick in die tägliche Arbeit mit Eseln und Tieren auf dem Hof.